Hier erfahrt ihr warum ich denke, dass älter werden etwas wertvolles ist und jünger nicht gleich besser ist. Ihr erfahrt auch warum ich mich trotzdem für das Thema Anti-Aging interessiere und welche Skincare-Inhaltsstoffe und Routinen euch dabei helfen vorzeitiger Hautalterung entgegenzuwirken.

Achtung, langer Blogbeitrag! Wer sich nur für die Tipps interessiert kann direkt zu ‘Anti-Aging Routinen & Inhaltsstoffe’ runterscrollen.

Die 30er

Seit einiger Zeit muss ich mich der Tatsache stellen, dass ich nun in meinen 30ern ‘angekommen’ bin. Ich dachte immer in den 30ern wäre ich ‘erwachsen’, ‘vernünftig’, ‘verantwortungsbewusst’, und ‘alt’. Zum Einen bin ich so ‘alt’, dass ich mittlerweile Scherze darüber machen kann, dass ich ‘alt’ bin und der Witz an Menschen, die Anfang zwanzig sind gänzlich vorbei geht oder sie mich daraufhin versuchen zu trösten, dass ich noch nicht so alt aussehen würde. Das hätte ich in dem Alter vermutlich auch getan. Kein Wunder, denn unsere Gesellschaft sieht im älter werden oft etwas tragisches.

Ganz klar, ich fühle mich anders als mit Anfang-Mitte zwanzig. Wenn ich mir mittlerweile Menschen in dem Alter ansehe, frage ich mich manchmal warum sich diese so krass selbst im Weg stehen und ob echt alles so dramatisch sein muss. Andererseits habe ich selbst oft genug das Gefühl zu ‘strugglen’ und fühle mich nicht wirklich ‘erwachsen’ oder ‘angekommen’. Was bedeutet das überhaupt?

Ich habe meinen FreundInnenkreis dazu befragt, was sich für sie verändert hat und was sie aus dem Leben gelernt haben. Dabei stelle ich fest, dass ‘Erwachsensein’ nicht lediglich etwas ist, was sich an äußeren Faktoren wie Alter, Job, Wohnung, Beziehung, eigene Familie bemisst sondern vielmehr das Zusammenspiel einer äußeren und vor allem inneren Entwicklung darstellt.

Selfcare

Die 30er bedeuten physisch, dass ich und mein Körper einen irreversiblen Alterungsprozess gestartet haben. Ich muss mich schön langsam mit der Frage auseinandersetzen wie ich ‘altern’ möchte. Fakt ist: Niemand wird jünger. Der Druck ‘jung und frisch’ auszusehen, der auf mir als Frau liegt, ist groß.

Aber abgesehen von gesellschaftlichen Wertungen, stelle ich fest wie ich und viele meiner Gleichaltrigen mehr auf die eigene Gesundheit achten. Ich weiß besser was der eigene Körper gut oder auch nicht so gut verträgt, auch weil ich es mehr spüre. Ich kenne meine eigenen Grenzen besser und gehe achtsamer mit meinem Körper um. Das betrifft Lebensbereiche wie Ernährung, Sport, Erholung, Schlaf, Streßreduktion, Beauty-Routinen, etc. Dabei sind mir Yoga, Meditation, regelmäßige Bewegung und eine ausgeglichene Ernährung besonders wichtig geworden. Ich fühle mich wohler in meinem Körper, bin selbstbewusster und mein Körper ist mehr ‘ich’(siehe embodiment). Ich bin auch besser darin geworden Verantwortung für mich und meinen Körper zu übernehmen.

Selbstbewusstsein, Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit und Selbstständigkeit

Aber viel interessanter finde ich wie sich dieser Prozess auf meine Psyche und Emotionalität auswirkt. Ich bin selbstbewusster geworden, also ich bin mir bewusster darüber wer ich bin und kann das effektiver kommunizieren. Ich kenne mich besser, habe mich und die Art wie ich aufgewachsen bin reflektiert und akzeptiert, meine eigenen Werte entwickelt und habe gelernt welche sozialen Umfelder, Verhaltensweisen und Werte anderer Menschen ich vertrage und nicht so gut vertrage.

Ich kenne meine Grenzen, kann diese besser kommunizieren, und kann selbstbestimmer entscheiden, wieviel ‘Exposure’ ich möchte bzw. wie sehr ich mich Verhaltensweisen anderer Menschen aussetzen möchte. Ich stelle fest, dass ich toxisches oder manipulatives Verhalten anderer Menschen besser erkenne und effektiver auf Distanz gehen kann. Älter werden ist so gesehen für mich ebenfalls mit einer Art Erwartungshaltung an meine Mitmenschen verbunden bzw. einer Ungeduld und Ablehnung gegenüber gewissen Verhaltensweisen.

Das betrifft unter anderem auch Verhaltensweisen, die der ‘toxischen Männlichkeit’ zuzuordnen sind. Ich habe gelernt einen weiten Bogen um Männer zu machen, die ihre Männlichkeit und ihre Privilegien nicht reflektiert haben, denn die Interaktion mit derartigen Menschen hat sich als anstrengend und undankbar herausgestellt. Dabei gibt es noch einen anderen Schlag von toxischen Cis-Männern, die ich kennenlernen durfte: Pseudo-woke Männer, die sich selbst und von anderen gefeiert werden, weil sie sich als Feministen bezeichnen und mitreden können. Oft genug stellt sich heraus, dass diese Selbstpräsentation lediglich performativ ist und diese Dudes nie wirklich darüber reflektiert haben was das für sie und ihr eigenes Verhalten bedeutet. Warum sollte ich Männern Anerkennung für etwas schenken was eigentlich selbstverständlich ist? Was ist so schwer daran die weibliche Hälfte der Bevölkerung mit Respekt zu behandeln und als ‘equal’ wahrzunehmen? Was ist so schwer daran mal zuzuhören und nicht immer gleich #NotAllMen zu schreien und damit die Konversation auf sich und das eigene fragile Ego zu lenken?

Älter werden bedeutet für mich auch selbstständiger werden und besser für die eigenen materiellen und emotionalen Bedürfnisse sorgen zu können. Ich habe erkannt, dass ‘allein sein’ und ‘sich einsam fühlen’ sehr unterschiedlich voneinander sind und für mich verstanden woher diese Gefühle kommen. Die Angst vor ‘Einsamkeit’ und ‘Langeweile’ nehmen nicht mehr so viel Raum ein. Somit fällt es mir auch leichter auf Menschen die ungesunde und destruktive Verhaltensweisen an den Tag legen zu verzichten. Ich bin auch immer wieder überrascht, was ich alles selbst bewerkstelligen kann. Dadurch bin ich emotional ausgeglichener, zielgerichteter, habe mehr Lebensfreude und gönne mir mehr, was gleichzeitig dazu führt, dass ich anderen Menschen mit mehr Empathie begegnen kann.

Perspektive, Partizipation und Dankbarkeit

Ich werde zwar älter aber gleichzeitig spielt Alter immer weniger eine Rolle. Das bedeutet zum Einen, dass ich seit ein paar Jahren immer wieder vergesse, wie alt andere Menschen sind und wie alt ich bin. Es spielt einfach keine Rolle mehr, denn viel wichtiger ist mir persönlich meine emotionale Reife und die anderer Menschen geworden.

Zum anderen bedeutet das für mich als eine Person, die sich selbst als ambitioniert wahrnimmt, dass ich mich weniger vergleiche. Ich habe ich mich oft mit anderen meiner Generation verglichen, aber erkenne mehr und mehr, dass diese Vergleiche mich stressen und unglücklich machen. Im Vergleich sehe ich oft nur die Erfolge anderer, die ich nicht erreicht habe. Aber es wird immer Menschen da draußen geben die etwas besser können und in einem bestimmten Bereich mehr erreicht haben. Sich zu vergleichen oder sich Vorwürfe zu machen warum man etwas nicht geschafft oder getan hat ist dann nur noch eine Form der Selbstfolter. Jeder Mensch hat ganz eigene Erfahrungen gemacht, muss sich eigenen Herausforderungen stellen und hat andere Talente und Ressourcen. Ich kann ich mir zwar Vorbilder suchen, was hilfreich ist, aber muss letzten Endes doch meinen eigenen Weg gehen.

Dadurch bin ich viel dankbarer geworden und sehe auch mehr, was ich alles bekommen habe und welche Privilegien ich genießen darf. (Jeder Mensch sollte sich seiner Privilegien bewusst sein: Check your Privilege). Ich bin regelmäßig gerührt, wenn ich darüber nachdenke was für schöne, verrückte, spannende, und auch schmerzhafte Dinge ich schon erleben durfte. Selbst für die zahlreichen schwierigen und schmerzhaften Erfahrungen bin ich dankbar, denn jede Herausforderung bietet Chancen sich selbst näher zu kommen und persönlich zu wachsen.

Mit dem älter werden und dem Reichtum an Erfahrungen habe ich zudem mehr Perspektiven. Ich habe mehr gesehen und verstehe mich selbst und andere besser, bin bewusster und auch selbstbewusster. Ich kann mich selbst besser in Beziehung zu meinem Umfeld, ‘meiner eigenen Kultur’ und der Welt setzen und habe dadurch ein stärkeres Interesse an feministischen, politischen und globalen Themen entwickelt. Ich kann besser Verantwortung übernehmen – für mich selbst und auch andere. Dadurch habe ich ein größeres Bedürfnis entwickelt mich für Themen die mir wichtig sind politisch einzusetzen, und andere Menschen und Gruppen zu unterstützen.

Mehr Perspektive bedeutet für mich auch, dass ich mehr gesehen habe und viele verschiedene Zustände und Paradigmen kennengelernt habe und mich dadurch auch bewusster von ‚gesellschaftlichen Zwängen‘ loslösen kann. Ich fühle mich wohler damit ‘anders’ oder auch exzentrisch zu sein und es ist mir viel egaler geworden was andere Menschen denken. Ich gehe weiterhin gerne feiern (post-corona), belästige unbeabsichtigt andere Menschen mit lauter Musik, spiele gerne Spiele, fahre mit einem Skateboard/Cruiser, schaue bescheuerte Serien, etc., gleichzeitig weiß ich wie ich wie man einen Haushalt schmeißt, sich gesund ernährt und kocht, zahle meine Miete rechtzeitig, mache meine Steuererklärung (das ist so furchtbar langweilig, danach fühle ich mich immer richtig ‘erwachsen’), versuche jedes Jahr meine ärztlichen Kontrolluntersuchungen zu machen und akzeptiere schmunzelnd meine (Spieß-)Bürgerlichkeit. Mein Verständnis von ‘erwachsen’ bzw. ‘älter’ werden ist viel differenzierter geworden und ich habe für mich erkannt, dass älter bzw. reifer werden ein nie endender, höchst individueller und wertvoller Prozess ist auf den ich mich weiterhin freuen kann.

Anti-Aging Routinen & Inhaltsstoffe

Als Frau werde ich oft auf mein Äußeres reduziert und es ist unfair, dass Frauen einen viel höheren Druck verspüren ‘jung und attraktiv’ aussehen zu müssen. Oftmals werden Frauen mit zunehmendem Alter abgewertet und es scheint ein Kompliment zu sein wenn eine Frau ‘jünger aussieht’ als sie eigentlich ist. Dabei sollte es doch wirklich egal sein wie alt jemand aussieht, denn Schönheit liegt im Auge der Betrachterin und man sieht ohnehin nur mit dem Herzen gut.
Dennoch, so kritisch ich den Jugendwahn auch betrachten mag, hätte ich nichts davon mich aus reiner Rebellion heraus ‘gehen zu lassen’. Letzten Endes möchte ich das tun, was sich für mich gut anfühlt, was mir Selbstbewusstsein gibt und meiner Gesundheit dienlich ist.

Deshalb habe ich etwas darüber reflektiert, was für mich bislang am besten funktioniert hat. Zusätzlich habe ich recherchiert und mich über unterschiedliche Inhaltsstoffe und Routinen informiert und euch hier meine wichtigsten zusammengefasst. Das Team von MiiN hat mir für meine Recherche freundlicherweise einige Testprodukte zur Verfügung gestellt.

Anti-Aging Routinen

Ich persönlich verfolge einen ganzheitlichen Gesundheitsansatz und daher lautet mein Motto: Vorbeugen. Zum Einen mit Lifestyle-Entscheidungen (Reduktion von Stress, Alkohol, Zucker, Salz, zuviel Sonne etc., mehr Schlaf, Bewegung, Wasser und Erholung). Zum Anderen mit Skincare und kontinuierlicher Hautpflege. Dabei haben sich für mich folgenden Schritte und Methoden besonders bewährt oder bieten viel Potenzial.

SPF – Sonnenschutz ist nicht nur aus medizinischer Sicht zur Vorbeugung von Hautkrebs unabdingbar sondern auch der Nummer eins Beauty-Tipp gegen vorzeitige Hautalterung. Denn Sonne trocknet die Haut ungemein aus führt zu Pigmentflecken und Falten. Selbst an bewölkten oder grauen Tagen an denen die Sonne nicht scheint, ist es wichtig vorzubeugen, denn die UV-Strahlung dringt auch durch Wolken hindurch.

Double cleansing – Double cleansing ist vor allem wichtig für alle die Make-up oder Sonnenschutz tragen. Denn diese Produkte können die Poren verstopfen und die doppelte Reinigung hilft dabei, dass Produkte, die auf die Reinigung folgen besser von der Haut aufgenommen werden. Auch bei besonders fettiger Haut empfiehlt sich das Double cleansing, da dies effektiver ist als ein ‘stärkerer’ Reiniger, der die Haut dann austrocknet und reizt.

MiiN bietet seit neuestem ‚Juice to Cleanse‘ Skincare an, die vegane koreanische Skincare Produkte speziell zur Reinigung und Feuchtigkeitspflege anbieten. Dabei sind die Inhaltsstoffe so natürlich wie möglich gehalten und eignen sich auch für sensible Haut.

Serum & Essence – Hier beginnt für mich das eigentliche ‘Anti-Aging Programm’. Denn mit Seren und Essences kann man der Haut gezielt Nährstoffe zufügen und sich bestimmten Hautbedürfnissen widmen.

Ich habe aufgrund meiner hellen asiatischen Haut gute Erfahrungen mit Vitamin C Seren gemacht, denn diese sind eine regelrechte Skincare-Wunderwaffe wenn es um dunkle Aknenarben bzw. Pigmentflecken geht. Insbesondere die Kombi aus Vitamin C und E (tocopherol) ist doppelt effektiv, da sich die beiden Vitamine gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken. Auch Schneckenschleim ist ein Inhaltsstoff, den meine Haut sehr gut verträgt und zu dem ich immer wieder greife.

Jade Roller & Gua Sha – In der Traditionell Chinesischen Medizin gibt es sie schon seit Jahrhunderten und mittlerweile sind sie überall auf Instagram zusehen: Die Rede ist von Jade Roller & Gua Sha. Tatsächlich versucht meine Mutter mir diese und ähnliche Methoden und Geräte schon seit Ewigkeiten näherzubringen. Leider bin ich manchmal ein wenig lernresistent – aber es ist nie zu spät!

Dabei sind Jaderoller besonders gut um die Durchblutung der Gesichtshaut zu fördern, leichte Schwellungen zu reduzieren und Skincare Produkte in die Haut einzuarbeiten. Sie sind leicht zu bedienen und fühlen sich kühl und entspannend auf der Haut an.

Etwas mehr Einarbeitung benötigt der Umgang mit Gua Sha, allerdings sind die Vorteile einer regelmäßigen Anwendung deutlicher als beim Jaderoller. Ähnlich wie beim Jaderoller wird die Durchblutung der Gesichtshaut gefördert und Produkte können damit eingearbeitet werden. Darüber hinaus erfolgt eine Lymphdrainage, die Schwellungen reduziert und angespannte Gesichtsmuskeln massiert. Gua Sha passt sich dabei besser an die Gesichtsform an und ist dadurch flexibler als auch effektiver in der Anwendung. Durch die praktische und einfache Form ist Gua Sha auch hygienischer und pflegeleichter. In der TCM wird Gua Sha auch am Körper verwendet um zu entgiften und Muskeln zu entspannen, somit wird das Gua Sha Tool multifunktional.

Die Jade-Roller und Gua Sha Steine gibt es mittlerweile in fast jedem Drogeriegeschäft und auch bei MiiN als süßes rosafarbenes Set mit Gua Sha und Rosenquarz Roller.

Augencreme – Um die Augen zu befeuchten und unterbewusst kommunikative Signale zu senden, blinzeln wir rund 13.500-mal am Tag. Bei einer derartigen Beanspruchung ist es kein Wunder, dass hier oftmals die ersten Falten sichtbar werden. Sobald wir in Kontakt mit anderen Menschen treten nehmen wir im Normalfall Augenkontakt auf. Deutlich sichtbare Falten, Augenringe und Schwellungen lassen einen dabei schnell müde wirken oder ‘alt aussehen’.

Da die Haut um die Augen herum dünn und sensibel ist sollte sie auch deshalb speziell gepflegt werden. Das Stichwort hier lautet: sanft. Kräftiges wischen oder rubbeln um sich bspw. abzuschminken hat die Augenpartie nicht so gern. Auch die Augencreme sollte nur leicht, also mit wenig Druck, ‘eingeklopft’ werden.

Zum abschminken empfiehlt sich hier ein Mizellenwasser oder auch ein Oil-cleanser, der das Make-up quasi ‘schmelzen’ lässt und freundlich zu den Augen ist.
Zum Beispiel: Juice to Cleanse Calming Clean Water oder Grain Water Cleansing Oil

Top Anti-Aging Inhaltstoffe

CeramideCeramide sind Lipide, die die Schutzfunktion der Haut stärken und Feuchtigkeit einschließen. Dabei sind sie auch für sensible Haut gut verträglich.

Kollagen – Kollagen ist eines der wichtigsten hauteigenen Proteine und trägt zur Elastizität und Festigkeit der Haut bei. Umso älter wir werden umso langsamer wird die Kollagenproduktion. Kein Wunder, dass Kollagen super begehrt ist. Da es aber in großen Molekülen vorkommt ist wissenschaftlich noch nicht ganz geklärt inwiefern Skincare Produkte mit Kollagen vorzeitiger Hautalterung entgegenwirken. Aber man weiß, dass eine gesunde und vitaminreiche Ernährung dem Körper bei der Kollagenproduktion helfen.

Bei MiiN gibt es seit neuestem die Kollagen-Serie von Mizon.

Hydroxysäuren – Zu den Alpha-Hydroxycarbonsäuren oder auch Alpha-Hydroxysäuren (AHA) gehören die Glycolsäure, die Milchsäure und die Zitronensäure. Zusammen mit Beta-Hydroxysäuren (BHA) entfernen sie abgestorbene Hautzellen, fördern die Zellerneuerung und helfen der Haut dabei andere Produkte besser aufzunehmen.

Hyaluronsäure – Hyaluronsäure ist ein körpereigener Zucker, der das tausendfache des eigenen Gewichts an Wasser binden kann und somit kleine Fältchen reduziert und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Idealerweise sollte dieser Inhaltsstoff auf feuchte Haut aufgetragen werden oder mit einem weiteren Moisturiser kombiniert werden.

Niacinamid / Vitamin B3 – Niacinamid oder auch Nicotinamid, ironischerweise das Amid der Nicotinsäure, reduziert Poren sichtbar, glättet feine Linien und Fältchen, verbessert einen unebenen Hautton, fördert die Zunahme der Hautelastizität, stärkt die natürliche Hautbarriere und gibt der Haut einen gesunden Glow. Das schöne an diesem gut verträglichen Alleskönner ist, dass man Niacinamid mit anderen Anti-Aging Inhaltsstoffen wie Retinol, Peptiden, Hyaluronsäure, AHAs, BHA, Vitamin C gut kombinieren kann.

Retinol / Vitamin A – Ein viel gehypter Klassiker wenn es darum geht Sonnenschäden, feine Linien, Falten und sogar Akne zu bekämpfen. Mittlerweile gibt es Cremes mit sehr geringen Konzentrationen, die gut als Einstieg dienen. Stärkere Konzentrationen sind sehr potent und sollten im Idealfall in Absprache mit einer DermatologIn verwendet werden. Bei der Verwendung von Retinol gibt es einige Dinge zu beachten: Die Anwendung sollte zunächst nur 1-2mal pro Woche und ausschließlich nachts erfolgen und SPF ist Pflicht! Zudem gibt es einige Inhaltsstoffe mit denen man Retinol nicht kombinieren sollte, darunter Vitamin C, Benzoylperoxid und AHA/BHA Säuren.

Vitamin E – Vitamin E ist ein wirksames Antioxidans und es wurde bewiesen, dass Vitamin E besonders gute photoprotektive (also lichtschützende) Eigenschaften besitzt die vor Hautalterung schützen. Dream Team: Vitamin C + Vitamin E.
Zum Beispiel: Klairs Freshly Juiced Vitamin Drop + Klairs Freshly Juiced Vitamin E Mask

Vitamin C – Vitamin C als Antioxidans hilft dabei freie Radikale zu bekämpfen, versorgt die Haut darüber hinaus mit Nährstoffen, kurbelt die natürliche Kollagenproduktion an und beschleunigt die Zellregeneration. Bei der Anwendung von Cremes und Seren mit Vitamin C, sollte man bei sensibler und trockener Haut zu niedrigeren Konzentrationen greifen, da dies sonst die Haut reizen könnte. Außerdem sollte Vitamin C in Verbindung mit SPF verwendet und die Produkte sollten luftdicht und dunkel gelagert werden, da diese sonst oxidieren bzw. ihre Wirksamkeit verlieren könnten. Vorsicht ist bei der Kombination mit Benzoylperoxid Produkten und Retinol geboten.

Meine Favoriten sind bisher: Klairs Freshly Juiced Vitamin Drop (eignet sich besonders gut für sensible Haut) und It’s Skin Power VC Effector (mit Grüntee-Extrakt)

Tee-Extrakt – Egal ob grün, schwarz oder Oolong, Tee hat entzündungshemmende Eigenschaften und fängt freie Radikale ein. Der Top Anti-Aging Tipp, der fester Bestandteil des asiatischen Lifestyles ist.
Die Vinegar Kombucha Essence von Juice to Cleanse vereint Kombucha Tee-Extrakt mit Apfelessig und AHA-Säuren.

Trauben-Extrakt – Ein Gläschen Wein am Abend hält gesund? Ebenfalls ein entzündungshemmendes Antioxidans das die Kollagenproduktion anregt

Coenzyme Q10 – hilft dabei kleine Fältchen im Augenbereich zu reduzieren und schützt vor Sonnenschäden

Peptide – Natürliche Moleküle, die die Kollagenproduktion anregen und die Haut ebenmäßiger machen

Wie fühlt sich älter werden für euch an? Freut ihr euch auch aufs älter werden bzw. darüber mehr Erfahrungen sammeln zu können? Habt ihr Angst vor dem älter werden oder älter aussehen? Was sind eure Top Anti-Aging Tips?