Fragt ihr euch „Soll ich mit Yoga anfangen? Was sind die Vorteile von Yoga?“ oder denkt ihr „Yoga? Gääähn. Heutzutage macht doch jeder Yoga!“. Ja stimmt, aber der Hype um diese Lebensweise oder diesen Sport ist begründet. Hier erfahrt ihr was denn Yoga nun eigentlich ist und warum ihr jetzt damit anfangen solltet.

Was ist Yoga?

Yoga, im eigentlichen Sinne, ist eine philosophische Lehre aus Indien, die eine Reihe körperlicher und geistiger Übungen und Praktiken umfasst. Das eigentliche Ziel von Yoga ist es mit dem Bewusstsein Eins zu werden und einen Weg der Selbsterkenntnis zu beschreiten um im Idealfall über diesen spirituellen Weg die Erleuchtung zu finden. Das klingt jetzt erstmal sehr abstrakt und nicht unbedingt praktikabel.

Was also vor ein paar Jahrzehnten noch New Age war oder esoterisch anmutete ist mittlerweile sehr salonfähig geworden, und vielleicht auch ein wenig verwestlicht. Vor allem im Westen, also in Europa und Nordamerika, wird oft nur der körperorientierte Aspekt hervorgehoben. Und obwohl Yoga soviel mehr ist, soll es auch hier um den physischen Aspekt davon gehen. Denn dieser macht die Yoga-Lebensweise zugänglich, fördert die Gesundheit und macht Spaß!

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Ist Sonntag eigentlich der erste oder letzte Tag der Woche, wenn Mittwoch die Mitte der Woche ist?!? #fragezumsonntag ^^ 🤔🙈
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Heute ist jedenfalls schon Tag 7 der 30-Tage-Yoga-Challenge. Wuhuuuu!
Und da wir uns Sonntags für die Challenge immer etwas mehr Zeit nehmen, erwarten euch heute ganze 40 wundervolle Minuten auf der Matte!
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Gemeinsam stärken wir Bauch- und Rückenmuskulatur und kümmern uns sehr sorgfältig um die Aktivierung verloren geglaubter Muskeln 😉 Aber keine Sorge, neben intensiven Haltungen, bleibt natürlich auch genügend Raum für Entspannung!
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Und die Zeit… die vergeht dabei wie im Flug! Ganz sicher ;-)
Viel Spaß! ✨🙏🏼 #yogamitmady #30tageyogachallenge #goodvibesonly

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Grund #1: Ganzkörper – Workout

Vorab, es gibt viele verschiedene Yoga Arten, die jeweils ihren Fokus unterschiedlich legen. Aber ein Grundbaustein im Yoga sind die Asanas. Das sind Körperstellungen oder auch Posen, die anstrengend sein können, dehnend oder auch entspannend. Je nach Yoga Art werden diese unterschiedlich viel ausgeübt, unterschiedlich zusammengesetzt oder aneinandergereiht und unterschiedlich lang gehalten. Die Atmung nimmt im Yoga und in den Übungen ebenfalls eine zentrale Rolle ein. Denn die Atmung kann als Bindeglied zwischen körperlichen und geistigen Prozessen gesehen werden.

Die verschiedenen Asanas tragen zur Stärkung der gesamten Muskulatur bei. Was im Yoga vielleicht im ersten Moment nicht aufregend aussieht kann dennoch sehr anstrengend sein. Die unterschiedlichen Asanas stärken somit eher die Tiefenmuskulatur, der Körper kommt sanft ins Schwitzen und der Metabolismus kommt in Gang. Bei einem Yoga Workout werden unterschiedlichste Muskelgruppen beansprucht und somit wird der gesamte Körper und Bewegungsapparat trainiert. Insbesondere für Menschen mit Rückenschmerzen und Verspannungen kann regelmäßiges Training zu einer Linderung führen, da in vielen Posen die Wirbelsäule mobilisiert wird. Allgemein werden im Yoga Bewegungen und Bewegungsabläufe geübt, die in einem modernen Alltag vor dem Computer sitzend, fehlen.

Grund #2: Ganzkörper – Dehnung

Falls ihr euch schonmal Yoga Posen angesehen habt und euch gedacht hab „Wow, das ist nichts für mich, ich bin nie und nimmer so dehnbar!“, lasst euch nicht von den Profis abschrecken. Ja, es gibt einige Posen die sehen wirklich merkwürdig, verschlungen und verrückt aus. Aber keine Sorge, als Anfänger wird euch ziemlich sicher niemand damit quälen euer Bein hinter euren Kopf zu heben (Eka Pada Sirsasana).

Im Gegenteil, Yoga hilft dabei die Muskulatur langsam und sanft zu dehnen und ist deshalb gerade für eher unbewegliche Menschen sehr empfehlenswert. Da durch andere Sportarten die Muskeln einseitig beansprucht werden können, kann es zu Dysbalancen der Muskulatur kommen. Diese können in weiterer Folge zu Schmerzen oder Verletzungen führen. Ein gut gedehnter Körper ist also resistenter gegen Verletzungen in anderen Sportarten. Yoga verringert somit die Verletzungsgefahr, hält den Körper in Balance und ist daher ein sehr gutes Ausgleichstraining.

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One thing i learned, no need to take yourself or your practice too seriously. The lighter you think of life and things, the lighter you feel. Let playfulness and love move you, not duty and guilt. In work, relations, daily life, move lightly, playfully and always from a place of love and joy. Where you cant move from a place of love, creativity, excitement, or joy, it means changes need to be done. Life is too short to live too seriously. 📷: @ifilmyoga 💕 ✨ ✨ ✨ ✨ ✨ ✨ #liveinthenow #peacefulwarrior #spirituality #spiritualgrowth #spiritjunkie #souljourney #spiritualpath #spiritualjourney #raiseyourfrequency #beirutlife #womenempowerment #womeninspiringwomen #beirutlife #beirutfashion #highvibration #spiritualgangsta #soulwisdom #lifepurpose #heartandsoul #lifelessons #moonchild#wanderlife #womanhood #loveyourself #livefully#beiruting#beirut#ashtanga#ekapadasirsasana

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Grund #3: Matte ausrollen und los geht’s!

Wer ein Fan von simpel und minimalistisch ist, wird Yoga lieben. Für das Training braucht ihr keine spezielle Kleidung, und auch keine Ausrüstung und vor allem keine Halle. Alles was ihr braucht ist gemütliche Kleidung und eine Matte. Es gibt Menschen, die sogar ohne Matte üben. Also eigentlich braucht ihr nichts. Zumal es in den Studios eigentlich immer Matten gibt. Und Yoga Studios gibt es mittlerweile überall!

Yoga ist super zugänglich. Ihr könnt wirklich jederzeit und überall trainieren. Es gibt so viele verschiedene Yoga-Stile und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, sodass für jedes Alter und jeden körperlichen Zustand was dabei ist. Es geht im Yoga nicht um Errungenschaften oder Leistung, sondern darum sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen. Wenn eine Übung zu schwer ist, könnt ihr sie kürzer halten oder sie auch nur zum Teil ausführen. Falls ihr euch nicht sicher sein solltet, sucht euch eine geduldige Trainerin oder Trainer und teilt ihr oder ihm eure Bedenken mit!

Grund #4: Loslassen und Achtsamkeit

Hier kommt Yoga zum glänzen: Auch außerhalb der Matte trägt das Training langfristig Früchte. Wer regelmäßig Yoga praktiziert ist weniger anfällig für Streß, wird bewußter und kann sich besser konzentrieren. Yoga lehrt Einen loszulassen und Spannungen im Geist abzubauen. Die Freude an der Bewegung und der Kontakt mit dem eigenen Körper können zusätzlich die Beziehung zur Umwelt positiv stärken und somit ein gesundes Selbstbewusstsein fördern. Yoga lehrt zudem Aufmerksamkeit auf physischer, mentaler und emotionaler Ebene und führt zu mehr Ausgeglichenheit. Es ist ein ganzheitliches Training für Körper, Geist und Herz.

Grund #5: Yoga macht schön und sexy

Das ist jetzt ein wenig oberflächlich aber im Zeitalter von Instagram und Social Media wohl nicht zu vernachlässigen. Da Yoga ein anspruchsvolles Ganzkörper-Training ist, wird der gesamte Körper gestrafft und wird knackiger. Zusätzlich helfen einige Asanas und Atemübungen beim Detoxing. Es gibt hierfür auch spezielles Detox-Yoga. Durch bestimmte Positionen wird der Verdauungstrakt angeregt was sich in Folge positiv auf die Entgiftung des Körpers auswirkt. Yoga kann sich dadurch auch positiv auf die Haut auswirken und als Anti-aging Waffe eingesetzt werden.

Meine persönliche Erfahrung

Ich habe vor einiger Zeit mit dem Yoga angefangen und bin, wie ihr seht, total begeistert. Meine Motivation anzufangen rührt daher, dass ich einen Ausgleich zum Klettern schaffen wollte und auch weil ich gemerkt habe, dass ich wirklich sehr unflexibel und dauer-verspannt bin. Ich habe mich dann für einen Kurs im Vinyasa Yoga angemeldet. Im Vinyasa reiht man verschiedene Asanas fließend aneinander und es entsteht dadurch ein ‚Flow‘.

Da ich dranbleiben möchte und die Praxis in Zukunft weiterhin vertiefen möchte habe ich mich vor kurzem dazu entschieden in eine Yoga Matte zu investieren. Nach einiger Recherche habe ich mich für die Jade Travel Yoga Matte entschieden, da ich vor habe die Matte auch auf eventuelle Reisen mitzunehmen. Sie ist relativ leicht und daher gut zu transportieren. Ihre große Schwester die Jade Harmony ist ebenfalls ein absoluter Bestseller. Profis und Yogis, die wert darauf legen sich exakt auszurichten greifen in den meisten Fällen zur Liforme Matte. Für diejenigen, die Wert auf schöne Prints legen, gibt es die vielfältigen Matten von Manduka. Was auch sehr schön ist: Die genannten Matten wurden nachhaltig produziert, sind biologisch abbaubar und umweltfreundlich.

Für mich stellt Yoga den idealen Ausgleichssport dar und hilft mir darüber hinaus auch im Alltag. Tatsächlich habe ich das Gefühl weniger Rückenschmerzen und Verspannungen zu haben. Die Asanas haben sich schnell in meinen Alltag integriert und ich habe schon viel auf körperlicher und geistiger Ebene davon profitieren können. Ich habe das Gefühl, dass Yoga mich genau dort abholt wo ich bin.

Habt ihr schonmal Yoga ausprobiert? Würdet ihr es ausprobieren? Was sind eure Erfahrungen?

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